Bundesverband Freier Theater e.V.

Der Bundesverband Freier Theater e.V. ist die bundesweite Organisation der Landesverbände Freier Theater, die sich als Interessenvertretungen der professionellen Freien Theater in den einzelnen Bundesländern organisiert haben.

Der BuFT wird nicht institutionell gefördert, sondern finanziert sich auf schmalstem Niveau durch seine Einnahmen. Insbesondere ohne das Engagement der Hauptamtlichen GeschäftsführerInnen der Landesverbände wäre der Verband nicht arbeitsfähig.

Der BuFT ist in folgenden Gremien vertreten:

  • Fonds Darstellende Künste (Alexander Opitz, LaFT Ba-Wü im Kuratorium und Eckhard Mittelstädt, LaFT Niedersachsen in der Mitgliederversammlung),
  • ITI (Alexander Opitz, Ba-Wü)
  • Beirat der Künstlersozialkasse (KSK) (Alexander Opitz, Ba-Wü) und Widerspruchsausschuss Darstellende Kunst der KSK
    (Katrin Brademann, Sachsen-Anhalt),
  • Kulturpolitische Gesellschaft.


Folgende Aufgaben nimmt der BuFT wahr:

  • Kulturpolitischer Austausch über die einzelnen Bundesländer mit ihrer Theaterpolitik,
  • Teilnahme an kulturpolitischen Diskursen auf Bundesebene ,
  • Unterstützung einzelner Landesverbände in ihrer Kulturpolitik (z.B. Protestaktionen bei Kürzungen, Stellungnahmen zu Förderpolitik der Länder etc.),
  • Herausgabe von Handbüchern zur Freien Theaterarbeit (Survivalkit, Über Grenzen),
  • Herausgabe einer dreimonatlich erscheinenden Zeitung (Off-Informationen),
  • internationale Vernetzung mit deutschsprachigen Theaternetzwerken (IG Freie Theater Österreich, Verband der Theaterschaffenden Schweiz VTS).

Vom 4. bis 6. Mai 2009 fand in Berlin das Symposion "Die Lage der Theater- und Tanzschaffenden im Kontext internationaler Mobilität" statt.

Kernstück der Diskussion unter den etwa 250 anwesenden Freien Theatermachern war die "Studie zur wirtschaftlichen, sozialen und arbeitsrechtlichen Lage der Theater- und Tanzschaffenden in Deutschland". Diese komplexe Gesamtstudie ist unter Federführung des Fonds Darstellende Künste gemeinsam mit dem Bundesverband Freier Theater, dem ITI Zentrum und den Wissenschaftlerinnen Dr. Cornelia Dümcke, Dr. Carroll Haak und Dr. Susanne Keuchel realisiert worden. Sie ist seit dem „Künstlerreport“ von 1973, den die Bundesregierung in Auftrag gab, die umfassendste Datenerhebung im Bereich der Darstellenden Künste.

Für die anwesenden Vertreter der Freien Theater war der Kern des dreitägigen Symposions die Arbeit an den Handlungsempfehlungen und kulturpolitischen Forderungen, die in vier Arbeitsgruppen zu den Themen Einkommen, Soziale Sicherung (Krankheit und Alter), Soziale Sicherung (Erwerbslosigkeit und Familie) und Ausbildung, Berufseinstieg und Berufsbegleitung diskutiert wurden und zuvor bereits als Diskussionsgrundlage im BUFT-Vorstand vorbereitet wurden.

Förderstrukturen des Freien Theaters in Deutschland
Vom 23.-25. Januar 2006 fand in Berlin das vom Fonds Darstellende Künste mit Unterstützung des BuFT veranstaltete Symposium "Förderstrukturen des Freien Theaters in Deutschland" statt. Über 150 hervorragende Theaterschaffende aus allen Bundesländern verabschiedeten gemeinsam einen Forderungskatalog. Ihm vorangestellt wurde eine Grundsatzerklärung der Freien Theater, die Zeha Schröder/Freuynde und Gaesdte, NRW verfasste. Im Zuge des Treffens hat der Bundesverband Freier Theater Gespräche mit den verantwortlichen Gremien auf kommunaler, Länder- und Bundesebene gesucht. Dazu gehören die Kultusministerkonferenz (KMK) ebenso wie die Enquetekommission "Kultur in Deutschland", der Deutsche Städtetag ebenso wie die Ständige Konferenz Tanz und die Bundesländer, die noch keinen eigenen Landesverband Freier Theater haben.
Mehr Informationen erhalten Sie in der Geschäftsstelle des BuFT in Hannover.
Die Pressemeldung zum Symposium finden Sie hier.
Die Grundsatzerklärung der Freien Theater finden Sie hier.
Den Forderungskatalog der Freien Theater finden Sie hier.

Der BuFT hat die Forderung systematisisiert und in kulturpolitische Konzepte geführt.
Die aktuelle kulturpolitische Grundsatzposition des BuFT finden Sie hier.
Die aktuellen Vorschläge zu Verbesserung der Situation Freier Theater des BuFT finden Sie hier.
Die aktuellen Grundforderungen des BuFT finden Sie hier.